11 unglaublich einfache Wege, wie Dankbarkeit dein Leben rockt (Teil1)

Dankbarkeit lernen

Du kannst Dankbarkeit lernen.

Und machst du sie zu deiner Grundeinstellung, verändert sie dein ganzes Leben.

Wie? Lies selbst:

Dankbarkeit lernen für dein Leben: 6 einfache Wege

1* Dankbarkeit & Deine Lieblingsmenschen

“Es gibt nichts als Besseres als einen guten Freund. Außer einen guten Freund mit Schokolade.” Auch wenn du dir in letzter Zeit zu wenig Zeit für sie genommen hast: Wahre Freunde sind der Fruchtsaft in deinem Glückscocktail. Ohne sie wäre das Leben nur kurz und heftig.

Denn nahe, unterstützende, positive Beziehungen schützen vor Depressionen und lassen dich länger leben.

Mit der folgenden Glücksübung katapultierst du nicht nur dein eigenes Glücksempfinden in die Höhe, sondern stärkst auch noch die Beziehung zu deinen Lieblingsmenschen.

Deine Glücksübung:

Schritt 1) Schreibe auf, wofür du deine*m*r guten Freund*in von Herzen dankbar bist. Lasse alles frei aufs Blatt strömen. Was hat diese Person schon Gutes für dich getan? Welche Eigenschaften liebst du besonders an ihr?

Schritt 2) Wenn du möchtest, kannst du dies diesem besonderen Menschen nun mitteilen. Ein langer Brief? Ein Video? Oder vielleicht ein kleines hübsches Kärtchen fürs Portemonnaie? Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

2*Dankbarkeit lernen für diese Erde

Was ist der wunderschönste Ort, an dem du jemals gewesen bist? Was ist der schönste Ort, den du zu Fuß oder mit dem Fahrrad entspannt erreichen kannst?

Siehst du sie gerade vor deinem inneren Auge?

Wertschätzung für diese magische Welt, mit all ihrer Schönheit – auch direkt vor deiner Haustür – bringt dich wieder in Kontakt mit deinen Wurzeln. Sie erdet dich. Und hilft dir, immer leichter und freier Win-Win-Win-Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen, die dir gut tun, die anderen gut tun – und die unser aller Heimat erhalten.  Das kann auch mal herausfordernd sein: Ich zum Beispiel habe mich vor kurzem dazu entschieden (fast) nicht mehr zu fliegen.

Deine Glücksübung:

Schritt 1) Wofür bist du dieser Erde dankbar? Was gibt es auf dieser Erde, dass dich mit Staunen, mit Wertschätzung erfüllt? (Diese Fragen kommen dir vielleicht seltsam vor. Doch bedenke: Ohne diese Erde würde es dich nicht geben.) Lass los und halte deine Gedanken fest. Und wenn du magst, hänge sie neben die Bilder aus Schritt 2.

Schritt 2) Hänge Bilder auf, die widerspiegeln, wofür du dieser Erde dankbar bist. Auch von den nahen & fernen Naturschönheiten, sodass du sie immer wieder vor Augen hast. Und schwing dich öfter aufs Rad 🙂

Diese Übung belebt dein Glück. Weil Dankbarkeit heißt, in Fülle zu leben. Und weil Win-Win-Win-Entscheidungen dich mit dem verbinden, was dir wirklich wichtig ist.

Ein wundervolles Buch zur Vertiefung und Inspiration: “Liebesbrief an diese Erde“ von Thich Nhat Hanh.*

3*Dankbarkeit & negative Ereignisse

Spätestens im Mathe-Unterricht haben wir gelernt: Das Leben hat auch seine Schattenseiten. Manche Täler führen nur kurz im Kreis herum, andere gleichen Abgründen, in die so leicht kein Sonnenstrahl blitzt. Egal wo du dich gerade befindest: Jede Situation, und sei sie noch sie herausfordernd, hat immer zwei Seiten.

Gerade wenn du den Ist-Zustand nicht ändern kannst, kann dir Dankbarkeit dabei helfen, mit ihm hilfreicher umzugehen. Was hast du durch diese herausfordernde Situation gelernt? Welche Türen öffnen sich nun für dich? Und was war am vermeintlich Besseren vielleicht doch gar nicht so ideal?

Deine Glücksübung:

Diese Übung hat mir selbst schon einmal sehr geholfen [“Da war diese Geschichte… Nennen wir ihn Hans.”]. Darum liegt es mir besonders am Herzen, sie an dich weiterzugeben.

Schritt 1) Schreibe die herausfordernde Situation noch einmal auf.

Schritt 2) Nun schreibe alle Gründe auf, die dir einfallen, warum du genau dafür dankbar sein kannst, dass es so gekommen ist. Das mag zunächst irrsinning klingen. Gib dir deshalb Zeit für diesen Teil (mindestens 20 Minuten). Schreibe jeden Grund auf, und erscheint er dir noch so klein. Damit öffnest du dich für weitere.

Je nach Herausforderung kann es helfen, diese Übung über einen längeren Zeitraum von zB einer Woche zu strecken. Du kannst dich jeden Tag für eine Viertelstunde dran setzen, immer wieder lesen, was du schon gefunden hast und weitere Dankbarkeitsgründe in dir aufsteigen lassen.

4* Dankbarkeit lernen für Deine Mitmenschen

“Dankbarkeit heißt die Liebe weiterzugeben, die du empfangen hast.” Diese Liebe kann von deinen Freunden, deiner Familie, aber auch von Fremden, von einer höheren Macht oder der Erde kommen. Ganz egal, wo sich die Quellen der Liebe an dich befinden: Trage sie weiter in die Welt. Vervielfältige sie. Dein Lächeln wird größer werden – und das deiner Mitmenschen auch.

Deine Glücksübung:

Schritt 1) Schreibe auf, was andere für dich getan haben, wofür du dankbar bist.

Schritt 2) Lasse die Dankbarkeit groß werden, bewege sie in deinem Herzen. Trete in Kontakt mit der Liebe.

Schritt 3) Gib diese Liebe weiter. Tue Fremden etwas Gutes. Inspirationen erhälst du auf deutsch auf englisch und in diesem grandiosen Video.

Das Wunderschöne: Du vermehrst Dankbarkeit und Liebe in dieser Welt. Und inspirierst andere dazu, es dir gleich zu tun [Warum glücklich sein nicht (nur) egoistisch ist]. Für dein eigenes Glück bedeutet das nicht nur Karmapunkte. Anderen Gutes zu tun vertieft dein Wohlbefinden um eine neue Dimension!

5* Dankbarkeit & Dein Essen

Auf dein Essen zu achten, bedeutet Wertschätzung dir selbst gegenüber. Denn dann entscheidest du dich, weniger Müll in deinen Körper zu lassen.

Auf dein Essen zu achten bedeutet auch Wertschätzung deiner Mitwelt gegenüber. Denn Pestizide schaden nicht nur dir, sondern auch der Erde und den Feldarbeitern, die damit ohne Schutzkleidung besprüht werden.

Massentierhaltung schadet durch Antibiotika und genverändertem Futter nicht nur deiner Gesundheit. Und nicht nur den Tieren. Es verbraucht auch irrsinnig viel Wasser, Regenwaldflächen für Futteranbau [siehe hier] und richtet damit mehr Klimaschäden an als alle Autos, Schiffe und Flugzeuge zusammen [sagt Die Zeit].

Zeit für ein bisschen Dankbarkeit 🙂

Deine Glücksübung:

Schritt 1) Wähle deine nächste Mahlzeit heute ganz bewusst. Wenn du selbst kochst, nimm dir Zeit, ein leckeres Rezept herauszusuchen [mal was Neues findest du z.B. hier] und die Zutaten dafür bewusst einzukaufen. Bereite es mit Liebe zu.

Schritt 2) Genieße jeden Bissen. Auch das ist Liebe, die du da empfängst, Liebe, die dich ganz direkt am Leben erhält. Lasse Dankbarkeit zu, wenn sie in dir aufsteigt.

Du möchtest mehr ins Thema einsteigen? Hilfreiche Infos und von Herzen kommende Inspirationen findest du im Buch “Peace Food“ von Rüdiger Dahlke*.

6* Dankbarkeit & du selbst

Du liest gerade diesen Artikel – und öffnest dich damit für neue Wege, für neue Perspektiven. Das ist grandios! DU bist grandios. Weil du neugierig auf Veränderung bist. Weil du deinem Wunsch folgst, glücklich zu sein.

Wir alle möchten glücklich sein. Das ist ein grundlegendes – vielleicht DAS grundlegendste – menschliche Bedürfnis. Und auch du darfst glücklich sein. Gleichzeitig sind wir alle wertvoll, so, wie wir sind. Weil wir einzigartig sind. Weil wir diese Einzigartigkeit mit allen Menschen teilen. Und weil das Leben ein Wunder ist.

Deine Glücksübung:

Schreibe alles auf, wofür du dir selbst dankbar bist. Fange bei deinem Körper an: wofür bist du ihm dankbar? (Tipp: Dass er dich diese Welt erleben lässt zum Beispiel).

Dann gehe weiter zu deinem Selbst: Für welche deiner Eigenschaften, deiner Stärken bist du dir selbst dankbar? Welche Eigenschaften haben dir zB schonmal in schwierigen Momenten geholfen, oder dir schöne Erfahrungen gebracht?

Und schließlich widme dich dem Bereich deiner Handlungen. Für welche Entscheidungen bist du dir selbst dankbar? Welche hilfreichen Gewohnheiten hast du dir bereits aufgebaut? Was tust du gerade, um deine Herzensziele zu erreichen? (Auch diese Übung darf genannt werden 🙂 ).

Tipps:

Stelle dir einen Wecker auf jeweils drei Minuten pro Fokus (Körper, Selbst, Handlungen). Und wenn du merkst es flowt, bleibe länger bei dem speziellen Bereich.

Gehe behutsam und liebevoll mit dir um. Negative Ereignisse mögen den Zugang zu einzelnen Bereichen zunächst versperren. Nehme sie an. Und dann dürfen sie für die Zeit dieser Übung in den Hintergrund treten.

Dein(e) Weg(e)

Entscheide dich jetzt für einen Weg, den du direkt ausprobierst. Und lasse dein Leben von der Dankbarkeit verwandeln!

Das Beste: Richtest du einmal deine Wahrnehmung auf Dinge für die du dankbar bist, switcht du auf den “Fülle-Modus” um. Und je mehr Übungen du ausprobierst, desto mehr verändert sich. Denn Dankbarkeit ist wie ein Muskel, der trainiert werden kann.

Hier gelangst du direkt zum Teil 2 der Serie: 11 unglaublich einfache Wege, wie Dankbarkeit dein Leben rockt (Teil2)

Alles Liebe und viel Freude beim Trainieren!

Unterschrift-Nathalie-happyroots

*Die Buchlinks führen dich direkt zu Buch7. Dort unterstützt du mit jedem Buchkauf soziale und ökologische Projekte. Und folgst du unserem Link, unterstützt du auch happyroots 🙂

PS.: Eigentlich sollte dieser Artikel “11 Wege wie Dankbarkeit dein Leben rockt” heißen. Nun habe ich mich entschieden, ihn in zwei Teile zu teilen. Denn du sollst die Möglichkeit haben, die Inspirationen entspannt in die Praxis umzusetzen. Teil 2 folgt im übernächsten Artikel.

PPS.: Du hast eine Übung ausprobiert? Dann schreibe mir gern, ermutige andere Leser mit deinem Kommentar oder teile die Übung mit Freunden!

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5 Comments on “11 unglaublich einfache Wege, wie Dankbarkeit dein Leben rockt (Teil1)”

  1. Liebe Nathalie,

    Vielen Dank für diese schönen Übungen. Ich werde sicher mal die eine oder andere ausprobieren. Ich finde auch, dass Dankbarkeit mein Leben verändert hat. Zum positiven. Ich kann mich damit den Dingen zuwenden, die ich habe. Und sei es nur mein Atem, meine Wahrnehmung.

    Ich versuche es zu einer Grundeinstellung zu machen indem ich jeden Morgen, drei Dinge aufschreibe für die ich dankbar bin. Das ist jedes Mal ein umswitchen im Kopf. Und zeigt mir jedes Mal, wie reichhaltig mein Leben ist.

    Dir weiter alles gute mit deinem tollen Blog. Ich lese hier sehr gerne.

    1. Lieber Sandro,

      total schön, von deinen bereichernden Erfahrungen mit der Dankbarkeit zu lesen. Gerade bei den ganz kleinen, „selbstverständlichen“ Dingen wird auf einmal klar, wie elementar sie sind. Und eine geniale Übung, die du da mit uns teilst! Vielen Dank dafür!

      Ganz besonders habe ich mich auch über dein bestärkendes Lob gefreut 🙂 Danke!
      Dir einen wunderschönen Sonntag und bis bald.

  2. Liebe Nathalie,

    es heißt nicht: „Lese selbst“, sondern: „Lies selbst“! und auch nicht „Gebe diese Liebe weiter“, sondern „Gib diese Liebe weiter“. Oje, das muss man leider immer öfter lesen und hören, auch in vielen Yogakursen 🙁
    Vielleicht kannst du dazu beitragen, den Imperativ zu retten 😉 Hier noch ein hilfreicher Link: https://deutsch.lingolia.com/de/grammatik/verben/imperativ

    Deinen Blog finde ich sehr schön und liebevoll geschrieben. Ich danke dir für deine hilfreichen Tipps!

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