Das Geheimnis des Glücks: Warum glücklich sein nicht (nur) egoistisch ist

Glücklich sein

Was hat glücklich sein mit deiner Mitwelt zu tun?

Und wie können wir diese Verbindung positiv nutzen?

Du kannst glückliche Momente achtsam genießen. Du kannst Achtsamkeit üben. Du kannst über dich selbst hinauswachsen. Das sind ein paar der vielen Dinge die dich glücklicher machen. Wenn du die Übungen eine Zeit lang erprobt hast, wirst du möglicherweise feststellen, dass sich dein Gemütszustand auch auf die Beziehung zu deiner Mitwelt auswirkt.

Bist du glücklich, handelst du besser

Jeder kennt es.

Du rennst gehetzt zur Bahn, im Kopf den übergroß wichtigen Termin. Die vielen To Dos auf der Liste, die heute noch abgearbeitet werden müssen.

Eine Menschentraube kommt dir entgegen und etwas Panik macht sich breit, den Zug nicht mehr zu erreichen. Du rennst schneller, ärgerst dich vielleicht sogar ein wenig und stößt auf dem Weg etwas unsanft mit dem Arm eines Herrn zusammen. Vielleicht schaffst du es noch eine halbherzige Entschuldigung zu haspeln, doch eigentlich bemerkst du den Vorfall nicht mal richtig.

Das macht Stress mit uns. Stress verengt unser Wahrnehmungsfeld und auch unseren Handlungsspielraum. Und während neutraler Fokus sehr wichtig ist, nehmen uns Stress und Druck viel von unserer Menschlichkeit. Und von unserem Glück.

Bist du hingegen ausgeglichen, weiten sich deine Wahrnehmung und deine Handlungsmöglichkeiten. Plötzlich entdeckst du die anderen Wesen um dich herum. Du kannst guten Freunden deine volle Aufmerksamkeit schenken. Du bist freundlicher, spontan hilfsbereit und weniger vorurteilsvoll gegenüber Fremden.

Bist du glücklich, hilft dir das also auch dabei die Welt zu verändern.

Wenn du glücklich bist, werden materielle Güter auf einmal etwas weniger wichtig und du wirst freier in deinem Denken und deinen Entscheidungen. Denn du handelst nicht mehr aus einem Mangelzustand, sondern aus einem Füllezustand heraus [doch dazu mehr im nächsten Artikel].

Wie glücklich sein dir immer in sozialen Beziehungen hilft

Bist du offener, freundlicher und hilfsbereiter zu Menschen um dich herum, stärkst du ganz automatisch deine sozialen Beziehungen.

Die Wichtigkeit von sozialen Beziehungen für unser Wohl- (sowie Nicht-Wohl-) ergehen kann eigentlich kaum überschätzt werden. Eine Studie mit dem vielversprechenden Titel “Very Happy People” hat untersucht, was sehr glückliche Menschen vom Rest unterscheidet. Die erste erleichternde Erkenntnis ist, dass sehr glücklich zu sein kein fehlerhafter Zustand zu sein scheint. Die zweite Erkenntnis ist, dass enge, positive, unterstützende Beziehungen von hoher Qualität die notwendige Komponente für ein sehr glückliches Leben darstellen. Sich verbunden zu fühlen ist sogar ein elementares menschliches Grundbedürfnis.

Dies funktioniert interessanter Weise auch auf gesellschaftlicher Ebene, mit fremden Menschen, die uns zufällig begegnen. Wie stärkend und positiv dies sein kann, kennt ihr vielleicht aus eurem Lieblingsurlaubsland. “Wunderschöner Strand. Und die Menschen! So nett, so herzlich und offen, so hilfsbereit!” Neben der spannenden Frage, ob unsere eigene Ausstrahlung, unser gelöster Urlaubsmodus nicht auch viel zu diesem Eindruck beiträgt, ist es wohl unumstößlich: Das tut gut! Es tut gut auf freundliche Menschen zu treffen. Es macht uns glücklich. Und sind wir glücklich, können wir dies wiederum an andere weitergeben.

Der 3 in 1 Glücksbooster

Das klingt verdächtig nach einer Positivspirale – Einer Glücksspirale.

Und es kommt noch besser. Vor allem in Amerika halten gerade “Random Acts of Kindness” Einzug ins gesellschaftliche Glückserleben. Diese “zufälligen guten Taten”, also gute Taten, die an fremde Personen gerichtet sind, reichen vom Bezahlen des Kaffes, über ein Buchgeschenk, eine inspirierende Notiz, das heimliche Mähen des Rasens bis hin zum Einkaufstüten tragen. Es gibt unzählige Ideen und fast alle davon machen glücklich.
Sie machen glücklich beim

1. Bekommen. Das bedarf wohl wenig Erklärung.

Empfänger von unverhofften guten Taten zu sein ist einfach toll. Gleichzeitig fühlen wir uns inspiriert, jemand anderem auch etwas Gutes zu tun. Das hängt zum einen mit unserer prosozialen menschlichen Natur zusammen und wird zum anderen dadurch begünstigt, dass uns die gute Tat glücklicher, offener und freundlicher gemacht hat.

2. Geben. Gute Taten zu tun zählt zu den Top-Glücksstrategien!

Allein das Zählen seiner guten Taten macht schon glücklich. Selbst aktiv zu werden noch mehr. Denn Geben ist ein Akt aus Fülle heraus. Geben wir, fühlen wir uns innerlich reich – sonst könnten wir ja nicht geben. Einem anderen Menschen eine Freude zu machen, stärkt darüber hinaus unser Selbstwertgefühl. Eine gute Tat zu tun fördert auch unseren Mut und unsere Kreativität. Und – allem voran – fühlen wir uns verbunden mit unserer Mitwelt.

3. Beobachten. Ein Forscher mit Namen Haidt fand sogar heraus,

dass bereits das Beobachten einer guten Tat zu einem inspirierenden Hochgefühl beträgt. “Elevation” nannte er das Phänomen, was man grob mit “erhebendem Gefühl” übersetzen kann. In Studien konnte er belegen, dass dieses Gefühl dazu beiträgt, dass auch der Beobachter hilfsbereiter wird. Hier ein Video, dass “Elevation” veranschaulicht und vielleicht auch dich inspiriert:

Wir fassen zusammen

Geben macht dich glücklich, den Empfänger glücklich und potentielle Beobachter glücklich und inspiriert beide zudem dazu, ebenfalls zu geben, was wiederum andere glücklich macht und inspiriert zu geben.

Glücklich sein
Diese Positivspirale setzt du zum einen in Gang, indem du einfach glücklich bist. Denn dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du Menschen spontan hilfst. Doch du kannst auch ganz aktiv in diese Spirale einsteigen – aus dem pur egoistischen Grund, etwas für DEIN Glück zu tun.

Fazit: Unser eigenes Glück hat Folgen. Wenn wir glücklich sind, verändern wir die Welt. Und wenn wir die Welt verändern, macht uns das glücklich.

Was war deine letzte gute Tat? Und welche gute Tat planst du morgen zu tun? Ich freue mich auf deine inspirierenden Berichte!

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