Die beste Glücks-Strategie, die diese Welt je gesehen hat: Win-Win-Win-Entscheidungen

Win-Win-Win?!

Ziemlich genau vor drei Jahren wagte ich ein Experiment.
Mein Fernstudium in „Applied Positive Psychology“ hatte gerade begonnen und stellte uns Studierende immer wieder vor kleine Glücks-Übungen, die wir selbst testen sollten.

In jener Woche standen drei zur Auswahl. Ich entschied mich für die Aufgabe, die mich am meisten herausforderte (schließlich wollte ich ja etwas lernen):
Die „Random Acts of Kindness“ – zu Deutsch so viel wie „Zufällige gute Taten“.

Zwei Wochen lang wollte ich Fremden jeden Tag etwas Gutes tun. Manchmal heimlich, manchmal offensichtlicher. Ich bastelte kleine Kärtchen mit inspirierenden Sprüchen oder Komplimenten drauf, bestellte „Momo“ von Michael Ende und „Der Alchimist“ von Paulo Coelho gebraucht bei Ebay, ich trug Schokokekse mit mir herum und achtete darauf, wem ich einen Platz in der Bahn anbieten, oder den Weg zum Bahnhof durch die Innenstadt zeigen konnte.

Die Zettel legte ich auf Sitzplätze oder in Briefmarkenautomaten, die Bücher ließ ich immer mal wieder in der Bahn liegen. „Dies ist ein reisendes Buch – viel Freude beim lesen“. Im Verlauf der zwei Wochen wurde ich dann mutiger und drückte ein paar Leuten die Zettel auch einfach so in die Hand.

Den Höhepunkt bildete die Umsetzung einer verdammt verrückten Idee, die ich schon länger mit mir herumgetragen hatte. Ich setzte mich in in die Essener Innenstadt und sang ein paar Lieder mit meiner Gitarre. Neben mir ein Schild:

„Gefällt dir? – Kein Geld bitte. Tue stattdessen jemand anderem etwas Gutes.“

Ja. 2013 war mein absolutes Mut-Jahr. Dazu mal mehr in einem späteren Artikel.

Spannend ist hier der Effekt, den diese zwei Wochen gute-Taten-tun bei mir hatten: Ich war verdammt glücklich. Meine komplette Grundhaltung gegenüber anderen Menschen war absolut offen geworden, ich hielt ständig Ausschau danach, wie ich anderen helfen oder ihnen eine Freude machen könnte. Ohne irgendetwas zurückzuerwarten. Und das ganz Erstaunliche war: Ich wurde auch selbst viel öfter Empfänger von guten Taten! Von wildfremden Menschen (die nicht in den Genuss eines Komplimente-Zettelchens gekommen waren).

Seitdem weiß ich:

Gutes tun ist eine Win-Win-Entscheidung

Gutes zu tun gibt deinem Glück einen absoluten Kick-Start. Du brichst aus dem Stress-Isolations-Kokon aus und bist plötzlich mitten im Leben – siehst überraschte, Kopf schüttelnde und etliche glückliche oder berührte Gesichter.

Du gibst und es macht dir Freude. Und irgendwann gibst du, weil es dir Freude macht.

Umgekehrt geht die Gleichung ebenfalls auf: Bist du glücklicher, bist du auch offener dafür, andere zu unterstützen und ihnen zu helfen. Das sagt deine Erfahrung, wie etliche Forschungsergebnisse.
Eogismus und Altruismus liegen im Glück sehr eng beieinander. Das heißt du gewinnst – und der andere auch.

Und jetzt stell dir vor, du könntest auf dieses Doppel-Win noch ein draufsetzen – ein Tripple-Win!

Die Magie der Win-Win-Win-Entscheidungen

Win-Win-Win-Entscheidungen sind wirklich magisch. In dem Moment, in dem du eine solche Entscheidung fällst, tust du dir etwas Gutes. Du tust anderen etwas Gutes, direkt oder indirekt.
Und du tust noch jemand drittem etwas Gutes: unserer Erde.

Das wirklich Grandiose kommt aber jetzt: Indem du der Erde etwas Gutes tust, trägst du dazu bei, dass unser aller Lebensraum erhalten bleibt. Und damit tust du dir selbst nochmal etwas Gutes. Und du tust nebenbei Millarden von weiteren Menschen etwas Gutes! Das Glück exponentiert sich – auch in dir.

Da fragt man sich zurecht: Warum ist die Welt denn dann noch nicht voller Win-Win-Win-Entscheidungen!?
Ich führe das im wesentlichen auf drei Gründe zurück:

  1. Wir haben irreführende Ideen darüber, was uns glücklich macht.
    Das ist eine ganz fundamentale Herausforderung und in meinen Augen die wichtigste Botschaft der Positiven Psychologie. Was macht wirklich glücklich? Und was soll uns nur als so etwas verkauft werden?
    Eine ganze Forschungsära – die weit vor der Positiven Psychologie bereits in den 60er Jahren begann – hat immer und immer wieder gezeigt, dass unsere Antworten auf die Fragen, was wirklich glücklich mache, schlicht und ergreifend nicht stimmen. Z.B. Erfolg, Geld, Ziele erreichen, Luxusgüter, ein neues paar Schuhe oder ein neues Oberteil, das 10. Parfüm, Schönheit, Jugendlichkeit, Bequemlichkeit.
    Besonders spannend ist das Ergebnis einer Gute-Taten-Studie: Die Teilnehmer wurden gefragt, was sie glücklicher machen würde. A) Geld für sich selbst auszugeben oder B) Geld für andere auszugeben. Alle waren sich einig: Geld für sich selbst auszugeben macht glücklicher.
    Dann bekamen sie alle 5€. Die eine Hälfte der Personen sollte sie für sich ausgeben, die andere Hälfe für jemand anderen. Und nachdem sie dies getan hatten, sollten sie angeben, wie glücklich sie sich fühlten. Es war nicht mal nur so, dass die „Geber“-Gruppe wesentlich glücklicher war. Ihr Glück hielt auch länger an!
  1. Wir haben unhilfreiche Gewohnheiten
    Unsere irreführenden Ideen führen dazu, dass wir uns unhilfreiche Gewohnheiten aufgebaut haben. Wir arbeiten, bis wir geschafft sind und keine Energie mehr haben, um Freunde zu sehen (geschweige denn Fremden etwas Gutes zu tun). Bei dem Versuch, alles in unseren knappen Zeitplan zu quetschen, pesen wir mit dem Auto über die dichtbefahrene Autobahn und ärgern uns, wenn kein Parkplatz mehr frei ist. Um uns vom stressigen Arbeitsalltag zu erholen, fliegen wir in den Urlaub, um uns im 5-Sterne Hotel zwei Wochen lang nicht mehr zu rühren. Wir wohnen allein, maximal zu zweit in einer übergroßen Wohnung, die mit schicken, teuren Möbeln stilvoll eingerichtet ist – weil das Status bedeutet. Sind wir verunsichert oder ist unser Bedürfnis nach Wertschätzung verletzt, gehen wir shoppen. Fühlen wir uns einsam oder traurig, greifen wir zu Chips und Schokolade. Der durch den Shoppingwahn verbleibende finanzielle Engpass führt dazu, dass wir nur noch das billigste Obst, Gemüse und Fleisch kaufen – wenn wir uns zum Kochen überhaupt die Zeit nehmen und nicht gleich zur Tiefkühlvariante greifen. Denn Zeit ist ja bekanntlich Geld. Und Geld ist Erfolg. Und Erfolg?
    Einige dieser unhilfreichen Gewohnheiten begegnen dir hier vielleicht zum ersten Mal als unhilfreich. Andere hast du schon als unhilfreich durchschaut – doch warum ändern wir sie nicht?
  1. Wir sind faul
    Verdammt das sind wir. Und es gehört auch eine ganze Menge Energie dazu, unseren Hintern hochzukriegen und mal etwas anders zu machen. Oder gar etwas ganz Neues zu machen. Genau so ging es mir mit der Gute-Taten-Aktion von vor drei Jahren. Das hat mich echt Überwindung und Energie gekostet. Und es hat sich verdammt gelohnt.

Deine Macht

Jede deiner Entscheidungen ist unglaublich mächtig. Denn jede deiner Entscheidungen hat Folgen. Vor allem für dich. Schließlich musst du mit dem leben, was du tust. Schließlich liegen sie allein in deiner Verantwortung.

Was sich zunächst etwas beängstigend anhören mag, ist in Wahrheit deine Chance. Es ist deine Chance für mehr Glück in dir und dieser Welt. Du kannst deine Gewohnheiten durchbrechen! Du kannst der Faulheit in dir die Stirn bieten! Du kannst Glück sähen.

Das war es, was Christiana Figueres meinte, wenn sie sagte: „Es ist nicht wichtig, was du genau tust. Wichtig ist, dass du es tust.

Gleichzeitig kannst du ganz genau hinsehen, was dich wirklich glücklich macht – oder dich im Zweifel noch mehr stresst. Gutes zu tun tut so gut, weil es das Bedürfnis eines jeden Menschen ist, zum Glück und zum Leben in dieser Welt beizutragen. Es tut so gut, weil du deine Werte zur Basis deiner Handlung machst, weil du im Einklang mit dir selbst bist. Und das lässt die Wurzeln deines Glücks viel tiefer reichen, sodass sie auch noch an Wasser gelangen, wenn an der Oberfläche einmal eine herausfordernde Dürre hereinbricht.

Deine Win-Win-Win-Entscheidungen

Win-Win-Win-Entscheidungen sind Entscheidungen für das Leben – für das glückliche, sprudelnde Leben in dir selbst, für das glückliche Leben anderer und für das glückliche Leben auf dieser Erde.

Kommen wir also zurück zu diesen magischen Win-Win-Win-Entscheidungen und deinem Glücksboost, egal von wo du startest. Zurück zu den Win-Win-Win-Entscheidungen, die Glück doppelt und dreifach zu jedem bringen, der involviert ist – vor allem zu dir.

Ich bin mir sicher, du setzt schon einige Win-Win-Win-Entscheidungen in deinem Alltag um! Vielleicht hast du auch letztens erst eine Gewohnheit zur Win-Win-Win-Gewohnheit umgestellt? Oder vielleicht hast du genau darüber schon längere Zeit nachgedacht, aber es bisher noch nicht umgesetzt?

Hier nochmal im Überblick, was das Triple-Win ausmacht:

  1. Sie trägt zu deinem Glück, deiner körperlichen Gesundheit, oder deinem persönlichen Wachstum bei und hilft dir, im Einklang mit deinen Werten zu leben
  2. Sie kommt anderen zu Gute (auch dadurch, dass du z.B. entspannter und ausgelichener bist)
  3. Sie erhält diese Erde. Z.B. schützt sie sie direkt, reduziert deinen CO2-Ausstoß, mit dem du ansonsten den Klimawandel weiter anheizen würdest, oder benötigt keine neuen Ressourcen

Was war deine letzte Win-Win-Win-Entscheidung? Was ist deine Lieblings-Win-Win-Win-Gewohnheit?

Teile sie mit uns allen!

Dann teilst du nämlich Glück. Und diese Welt braucht mehr Glück!

Du teilst außerdem Inspiration – das braucht diese Welt auch!

Dabei zitiere ich noch einmal Christiana Figueres: „Jeder kleine Schritt zählt!“

 

Ich bin total gespannt auf deinen Post und freue mich auf den bunten Strauß an Mutmachern & Ideen!

Einen Triple-Winner-Gruß,

Glücklich sein

Deine Nathalie

 

PS.: Im nächsten Artikel wird es um Win-Win-Win-Entscheidungen für deinen Alltag gehen – mit deinem Vorbild, mit deiner Idee wirst du ihn mitgestalten! 🙂

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20 Comments on “Die beste Glücks-Strategie, die diese Welt je gesehen hat: Win-Win-Win-Entscheidungen”

  1. Wieder ein seehr seeehr guter und vor allem hilfreicher Artikel von Dir liebe Nathalie!
    Weiterhin viel Freude und Erfolg!
    LG Jens

    1. Vielen lieben Dank, lieber Jens 🙂 Freut mich sehr, dass der Artikel dir gefällt!
      Alles Liebe, Nathalie

  2. Das ist ein sehr schöner Artikel, Nathalie!
    Wir sollten uns immer mehr darin üben in Win-Win-Win zu denken.

    Ich sage bewusst „üben“ weil das ein Prozess ist. Wir sind heutzutage „abgetrennt“ von den Folgen unseres Handelns. Z.B. sehen wir nicht das Kind was für unseren Kaffee auf dem Feld stehen muss, weil es nicht in Bottrop steht, sondern in Äthiopien. Das ist weit weg.

    Wir kriegen so oft nicht direkt mit was wir verursachen. Es dauert dafür Bewusstsein aufzubauen und erfordert ein tiefes, achtsames und mitfühlendes Hinschauen. Allerdings ist das, zwar manchmal ein aufwühlender, aber ein unglaublich schöner und bereichernder Prozess! Und ich weiß, dass wir damit wirklich etwas verändern können, und es auch heute schon tun. 🙂 Und ich weiß dank dir jetzt, dass es jeden Menschen glücklicher macht!

    Für mich persönlich ist das Thema „leidfreier Essen“ eine große Win-Win-Win-Entscheidung. Weil ich gelernt habe wie viel Leid unsere Art zu Essen auf unserer schönen Erde verursacht. Gerne lade ich auch Freunde immer mal wieder zu einem veganen Essen ein. Das ist für mich eine tolle Win-Win-Win-Entscheidung.
    So sehen wir uns wieder bei einem leckeren Essen (Win für mich, Win für Freund/Freundin), für diese Mahlzeit muss kein Tier sterben und sie ist sehr viel Planetenfreundlicher (Win für die Erde) und vielleicht wird der Freund/die Freundin auch dazu inspiriert den Konsum tierischer Produkte etwas zu reduzieren.

    Und bevor sich jemand in seinem Konsum angegriffen fühlt oder mich in eine Schlublade steckt: Es geht nicht darum „vegan“ zu sein oder zu werden. Es geht darum etwas weniger Leid zu verursachen.
    Wenn wir achtsam hinschauen was unser Konsum bewirkt, dann können wir erkennen, dass unsere Ernährung eine große Rolle spielt.
    Und bewusstes Reduzieren tierischer Produkte, und wenn es nur eine Malzeit die Woche ist, kann sehr hilfreich sein!

    Diese Kampagne hier bringt es gut auf den Punkt:
    http://spiegeldich.net/1000-leben

    Alles Liebe,
    Carlos

    1. Lieber Carlos,
      wow! Von ganzem Herzen Dankeschön für deinen unglaublich weisen, inspirierenden und essentiellen Post zu deiner Win-Win-Win-Entscheidung! Du hast ein sehr wichtiges Feld von Win-Win-Win-Entscheidungen angesprochen, unsere Ernährung; mit einer unglaublich klaren und hilfreichen Wortwahl (wo das Thema doch so oft zermürbend diskutiert wird). Es geht um einen Prozess, schreibst du, ums üben – nicht ums perfekt sein. Es geht darum, etwas weniger Leid zu verursachen, nicht um Schubladen. Die Haltung, die ich hinter deiner Win-Win-Win-Entscheidung sehe, beeindruckt mich zutiefst. Und ich bin überzeugt, dass du schon einige Menschen zu einem etwas leidfreieren Konsum anregen konntest – was absolut wundervoll ist!
      Die Kampagnenseite ist grandios – DANKE fürs teilen!! Ich werde sie in den nächsten Artikel einbauen 🙂
      Nochmal vielen lieben Dank für deinen Post und alles alles Liebe, Nathalie

  3. VIELEN LIEBEN DANK an Nathalie und auch an den Kommentator Carlos für eure Zeilen. Insbesondere klingelt nun auch bei mir an, dass mein Handeln anderen Leid zufügt – was mir in meinem Konsumrausch! meist gar nicht bewusst ist! Und ich stelle mir die Frage „Was wäre wenn? „…..wenn wir ab sofort keinen Kaffee mehr kaufen, was ist dann mit dem Kind/Kinder die dazubeitragen, dass wir hier unseren Kaffee haben??? Eine Handlung bzw. ENTSCHEIDUNGEN haben Auswirkungen auf andere !!!! Gute Taten wie anderen die Tür aufhalten, ein Lächeln schenken, an der Kasse vorlassen, usw. gehört zu meinem täglichen Leben. …GLG – ich habe hohen Respekt und Achtung die Viel bewusster und WELTLIEBENDER!!!! LEBEN! !!!

    1. Vielen lieben Dank für deinen Kommentar, Coca!! Es hat mich sehr berührt, dass du deine Erfahrung, deine Erkenntnis mit uns teilst, wie weitreichend unsere Handlungen sein können. Diese Erkenntnis kann schmerzhaft sein und einiges verändern im eigenen Leben und es gibt mir ganz viel Hoffnung, wenn ich deinen Mut aus deinen Zeilen lese, diesem Fakt in die Augen zu sehen. Ein ganz ganz herzliches Dankeschön für deine Nachricht!! Und so wunderbar, wie Carlos es beschrieben hat, möchte ich es nochmal aufgreifen: Leidfreier zu leben ist ein Prozess, ein üben. Das heißt es gibt kein Scheitern, sondern nur hilfreichere und unhilfreichere Entscheidungen. Und mit jeder neuen Entscheidung kann man die hilfreichere wählen.
      Alles alles Liebe, Nathalie

  4. liebe Natalie,

    ich hoffe dieser Artikel erreicht sehr viele Menschen! Du hast eine wunderbare Gabe, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Und ich finde es großartig, dass du deine selbst gesammelten Erfahrungen im Geist sogar noch weiter entwickelst und mit anderen teilst. Meine Hochachtung hierfür. Ich selbst war drei Jahre in einer Art Schockstarre, hatte komplett die Liebe zum Leben verloren und bin aber nun seit diesem Jahr wieder aufgewacht. Und ich habe mich völlig verwandelt! Wie von einer verpuppten Raupe in einen bunten Schmetterling! Ich wünsche allen lieben Menschen auf dieser schönen Erde ähnliche Erfahrungen. Es wird sich hier zeitnah sehr viel zum positiven ändern, das spüre ich!

    1. Liebe Sabine,
      kurz bevor ich deinen tiefberührenden Post lesen durfte, habe ich von der misslichen Lage gelesen, in die sich Trump nun anscheinend endgültig hineinmanövriert hat und davon, dass es große Hoffnung gibt, dass CETA gestoppt werden kann. Und direkt danach las ich deine wundervolle Transformation, die du mit uns geteilt hast, die du so anschaulich mit dem Bild eines Schmetterlings untermauert hast.
      Und ich war plötzlich wirklich voller Hoffnung. Ja! Eine Veränderung zum Positiven steht bevor – in der Welt und in jedem von uns.
      Von ganzem Herzen Danke für deine Zeilen und diese wunderbare Energie! Und auch für dein bestärkendes Lob! Das gibt ganz viel Kraft und Mut, weiterzumachen!
      Alles alles Liebe,
      Nathalie

  5. Liebe Natalie ! Ich freue mich , dass ich Deine Seit entdeckt habe . Ich versuche schon lange anderen Menschen zu helfen , schon von Berufs wegen ( Dipl . Gesundheits – u . Krankenpfl . ) .
    Seit meiner Pensionierung , bin ich weiterhin an meinem ehem . Arbeitsplatz beim Patientenhilfsteam ,
    1mal wöchentlich an einer Klosterpforte , wo Bedürftige zu essen bekommen , arbeite für einen Handarbeitskreis, unsere “ Werke “ werden bei einem Weihnachtsbazar für einen guten Zweck
    verkauft , bin Mitglied im “ Nachbarschaftsnetz “ , da werde ich öfter als Katzensitter und auch
    als Babysitter gebraucht .
    Ich schenk auch gerne , hauptsächlich Selbstgemachtest aus meiner Küche .
    Ich glaube jetzt ist genug gesagt , aber ich könnte noch einiges mehr berichten .
    Liebe Grüße aus Wien und ich freu mich wieder von Dir zu hören .

    1. Liebe Claudia,
      vielen vielen Dank, dass du mit uns deine Win-Win-Win-Entscheidungen teilst, dich für mehr Liebe, mehr Miteinander, fürs Geben und Helfen einsetzt!! Darüber habe ich mich riesig gefreut. Denn ich glaube, dass Großzügigkeit und Menschlichkeit, wie du sie lebst, ganz viel von der Verzweiflung und Angst nehmen kann, die so viele Menschen lähmt.
      Ganz ganz vielen lieben Dank und einen herzlichen Gruß zurück nach Wien,
      Nathalie

  6. Immer wieder sammele ich Müll im Wald und merke, dass ich jedes Mal danach befreit aufatmen kann! 🙂

    1. Liebe Janine – eine wundervolle Idee & Praxis von dir! Vielen herzlichen Dank für’s Teilen und Inspirieren! (Ich habe mir gerade eine Plastiktüte zum sammeln in meinen Rucksack gesteckt).

  7. Vielen lieben Dank für den Artikel, Nathalie. Er enthält viel Wahres und inspiriert hoffentlich noch viele Menschen.

    Ich habe vor kurzem angefangen Pflanzensamen zu verschenken. Einfach eine kleine Hülle aus Papier falten, einen Zettel dazu und jemandem direkt geben oder auslegen. Ich hoffe mit der Zeit werden sich viele anschließen.

    Wer erst mal gesehen wie kleine Pflanzen daraus wachsen findet es vielleicht auch schade die Kerne weg zu werfen und lernt auch mehr Achtsamkeit.

    1. Lieber Michael,
      eine mega schöne Initiative! Vielen lieben Dank, dass du sie mit uns teilst!
      Die Natur zu beobachten und selbst zu pflanzen ist tatsächlich eine der schönsten Formen, achtsam zu sein.
      Und deine Idee, dies als kleine Aufmerksamkeiten mitzubringen, gefällt mir super gut! 🙂
      DANKE und dir einen wunderschönen verwurzelten Tag!
      Nathalie

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  11. Liebe Nathalie,
    großartige Experimente, die du da unternommen hast. Ich lass auch manchmal absichtlich Geld im Automaten zurück. Win-Win ist klasse und langfristig halte ich es für die einzige Strategie, die funktioniert.

    Egoistisch funktioniert aber immer noch und vor allem sehr schnell. Da müssen wir einfach Geduld haben und dranbleiben.

    Mein ganzes Business als Flipchart-Trainer habe ich übrigens auch 4xWin aufgebaut. Läuft gut.
    http://sinnstiften.biz/win-win-strategie/

    SinnSTIFTende Grüße,
    David

  12. Hallo Nathalie,
    ich bin begeistert über deine Seite, deine Kostenloses Buch 5 Schritte zum Glück aber auch habe ich weitere Ausgaben entdeckt und finde dies eine tolle Ide um in die welt zu tragen.
    Ich verharre seit 3,5 Jahren mit mir selbst und der Welt, weil die letzten 25/fast 30 Jahre soviel negatives gewachsen ist, trotz aller positiven Möglichkeiten. Es verzweifeln seit Jahren so einige daran, auch wenn es so einige verdrängen odereinfach versuchen weiter zu leben aber zum erfüllten, zufriedenen Leben aufgrund äußerer Umstände, Ängste um ihre bereits groß gewordenen Kinder und auch ihre Enkel oder auch viele Jugentliche nicht wissen, wohin mit ihrem Frust und junge Leute bis knapp 30J. die an den heutigen Umständen verzweifeln oder ihnen komlett die Lust vergeht.
    Schauen wir uns die Bürokratie in Deutschland an und den missbrauch die von der BRD teils sogar unterstützt, nicht verhindert und trotz allem Wissen und Erkenntnissen der letzten 10Jahre noch nicht bereit ist dies zu ändern. außer einige Projekte die gute Mine ins schlechte System hervorbrint/ derweilen so einige, doch vielleicht ein Funken von 2-5 Przent, die die 95% nicht vom Tisch holen. Dann diie EU, die Nato und ihre Kriegsführung als öffentliches Schauspiel, noch immer mit Atomkraftwerke, Atom- und Chemiebomben aufrüstet,spielt und prahlt.. als stellen sie für die Welt und Bevölkerungen keine gefahr dar, geschweige das Getue und die weiterhin , teil verstärkten Missbrauch von Konzernen derweilen gute bykottiert werden.
    Gerade in der jetzigen Zeit, brauchen wir hilfsmittel, auch in Form von Bewusstsein der eigentlich unendlichen Möglichkeiten die es gibt um sich zu erhalten und zu hoffen… das diese gräul bald ein Ende haben um noch in dem kaputten Missbrauch a der Welt noch leben zu können – oder gar mal wieder Leben genießen zu können.

    Daher finde ich es fantastisch.. das du deine großen Bemühungen kostenlos zur Verfügung stellst. Weil nur wenn sich gemeinsamer aufbau, gegenseitiges stützen möglich ist, können es vielleicht noch viele schaffen den Mut zu erhalten und zu finden in diesem turbulenten Wandel durchzuziehen.

    Es gibt derweile viele positive Projekte.. gern würde ich mich mit 1000,- durch Croud Fondation fördern lassen um an der Entwicklun vorteilhaft, nachhaltig mitzuwirken.
    Ich war nun 3Jahre arbeitslos aufgrund familiärer Umstellung, Behördenermessensangelegenheiten und meiner mangelnden Gesundheit, auch aufgrund psychischer Belastung / 4 Enkel in den letzten 5 Jahren geboren (2×2) die in den tumult geboren sind. Ich habe meine Kinder nie ängstigen wollen, doch finde ich es auch für junge Familien nicht leicht / vor allem war es für mich nicht leicht gute Mine zum bösen Spiel zu machen/ wie die Kinder vor Impfungen warnen, erste Krakheiten/ Krankenhaus, Vertrauen in Ärzte u.v.m. ich bin 2013-2015 tausent tode gestorben aus Angst um meine Enkel, meine Kinder die diese Welt durch ihre Kinder weiter, tiefer entdeckten, habe mich umgeschaut, politisch beteiligt, meine Kinder in den ersten Jahren unterstützt, da meine Schwiegertochte ab 1.Lebensjahr ihres 2. eine Ausbildung begann. Zeit, schaffen und machen in der heutigen Entwicklung. ich habe hochgehoben, geholfen wie ich konnte.. aber ich finde es einfach nur traurig unnötige Machtkämpfe mit Behörden und verängstigten Menschen, die ein ungesunden Egoismus auferlegt haben um zu bestehen/überleben. Ich bin, war bisher ein Optimist, immer auch das positive sehend aber das kann einem in diesen Zeiten wirklich gründlich vergehen. sei es das mein Bruder eine Lungen OP erhalten sollte die er nicht benötigte, sei es das meine schwiegertochter in ihrem Unternehmen trotz ihrer kl.Kinder bis zu 14 Std manche Wochen mehr arbeiten müsste, am ende ihrer Ausbildung erfuhr monatlich 70-über 80,- zu wenig bekam/ die wir nun einfordern, mein sohn nun 3 mnate arbeitslos noch kein Geld vn der agentur für Arbeit erhielt auch da bin ich nun mit dran.. ich sehe außer das menschen zwangsweise zusammen kommen noch keiine positive Entwicklung.. man kann nur hoffen, das nun genügend Menschen wach werden und die dummen religiösen Triebmittel, die durch unserer Regierungen auch noch Jahre gefördert, missbraucht und geschürrt wurden endlich wieder zur Ruhe kommen. Die in sehr vielen Länder derzeit maßlos ausarten.
    Daher ein großes Danke besonders an Sie, das Sie ihre Werke kostenlos zur Verfügung stellen – viele kaufen sich keine Bücher , weil zu viele in der kranken Welt notwendig sind und man nie weis welches buch hilft. Aber im ersten Einblick habe ich verstanden um was es ihnenn geht und freue mich demnäst darin zu lesen.
    Fehlen tut mir ein Kapitel für junge Eltern die unter Druck stehen und wie sie ihre Kinder, ihre Hilflosigkeit im Umgang mit ihren Eltern zzurechtfinden, wenn Eltern zu beschäftigt bzw. in diesem Wirrwar kaum ein Durchblick haben, wie es ihren Kindern damit geht.. auch kinder leiden bereits darunter bzw. unter ihren Mitmenschen/ erwachsenen, die überspielen, nicht wissen was wirklich angebracht, verpflichtet, nötig ist und auch bedenken aufgrund nun vieler Aufklärung durch die welt blicken.

    Vielen, vielen Dank und ein größtmöglich gemeinsames positives Gelingen in unserem Wandel unserer Welt
    GLG
    Jacqueline

    1. Liebe Jacqueline,

      vielen lieben Dank für deine wertschätzenden Worte! Es freut mich sehr, dass dich das E-Book, die Übungen und auch die Artikel ansprechen.
      Danke auch, dass du deine Perspektive ausführlich geschildert hast! Ich bin immer wieder dankbar und hoffnungsvoll, wenn Menschen kritischer hinschauen und sich fragen, was wirklich glücklich macht – und was eben nicht.

      Mein tiefes Mitgefühl für deine schwierigen Jahre, die du geschildert hast. Manchmal scheint sich das Leben um einen herum zu verschärfen und man „kämpft“ an vielen Fronten. Ich wünsche dir ein starkes Herz und die Zeit und Muße, eine Glücksübung jeden Tag zu üben. Gesellschaftlich gibt es bereits einiges, wofür wir dankbar sein können und vieles, das verbessert werden muss. Und dieses Verbessern gestalten wir am leichtesten und langfristigsten, wenn wir selbst im Positiven sind.

      Und danke für Ihre Frage und Anregung! Da ich selbst (noch?) keine Kinder habe, habe ich dieses Thema bisher nicht vertieft. Aber ich finde die Idee herrlich, mich über dieses Thema mit richtig glücklichen Eltern auszutauschen 🙂 Bis es dazu einen Artikel gibt, wird es aber wohl noch etwas dauern.
      Noch mal ganz vielen lieben Dank für deinen lieben Kommentar!

      Viel Kraft, Mut und Liebe wünsche ich dir,
      Nathalie

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