9 Win-Win-Win-Entscheidungen: Was dein Glück wirklich braucht (wird diese Erde retten) – Teil 1

Win-Win-Win-Entscheidungen im Alltag

Letzte Woche habe ich dich in die Magie der Win-Win-Win-Entscheidungen entführt. Entscheidungen, von denen du profitierst, Entscheidungen die anderen zu Gute kommen und die diese Erde erhalten – was dein Glück noch einmal exponentiell wachsen lässt; denn erhälst du diese Erde, erhälst du deinen Lebensraum. Und den aller anderen Menschen auch.

Viele von euch haben in Kommentaren hinterlassen, welche Win-Win-Win-Entscheidungen sie regelmäßig treffen – ein großer Schatz an Inspiration 🙂

Heute lernst du die ersten 4 von 9 besonders wirkungsvollen Win-Win-Win-Entscheidungen kennen.

Das Tolle an ihnen ist:

  1. Sie sind einfach umzusetzen
  2. Sie geben dir die Chance, dich jeden Tag für dein Glück und das dieser Welt zu entscheiden
  3. Sie verändern diese Welt tatsächlich
  4. Es sind ganz allein deine Entscheidungen – du bestimmst, welche du wie umsetzt

Gleichzeitig ist es schwierig, sie alle auf einmal umzusetzen. Denn gewohnte Dinge anders zu tun, braucht Zeit und Energie. Wenn du dir alles auf einmal vornimmst, frustriert es dich viel eher, nicht allem gerecht zu werden. Lasse dich deshalb im Folgenden inspirieren und entscheide dich dann für 1-2 Win-Win-Win-Entscheidungen, die du konsequent umsetzen möchtest.

Also, legen wir los!

4 Win-Win-Win Entscheidungen für deinen Alltag

Win-Win-Win-Mobilität

Natürlich ist es sehr bequem, mit dem Auto zu fahren. Doch was wäre, wenn du einen alltäglichen Weg mal anders zurücklegst? Stell dir vor, du könntest direkt etwas für deine Gesundheit, deinen Vitamin D Vorrat und einen Knackpo tun?

Deine Entscheidung: Für’s Laufen, Fahrrad oder die Öffentlichen Verkehrsmittel

Das erste Win: Was hab ich davon?

Eine ganze Menge.

Bei allen drei Optionen bist du mehr an der frischen Luft unter freiem Himmel und bewegst dich mehr. Sehr gut für deine Gesundheit und dein Glück, denn Vitamin D (das unsere Haut durch UV Strahlen bildet) sorgt für gute Laune, ein Mangel hingegen für Winterdepression. Plus: Die nervige Parkplatzsuche entfällt!

Laufen und Fahrradfahren geben dir einen ordentlichen Fitness-Kick und verleihen auch deinem Herzen sowie deinem Allerwertesten eine tolle Form. Angekommen fühlst du dich frisch im Kopf und bereit für das, was ansteht. Der Weg ins Fitness-Studie entfällt und du hast abends mehr Zeit für Freunde, Hobbies und dich.

In den Öffis hast du hingegen einfach noch mehr entspannte Zeit für dich. Sie bieten die Möglichkeit zu lesen, zu chillen, SMS oder Briefe an deine Lieben zu schreiben, deine Herzens-Projekte zu planen oder direkt am PC umzusetzen, zu meditieren oder zu schlafen. Alles Dinge, die sehr wichtig sind für dein Glück. Tipp: Nimm dir Ohrstöpsel mit und pack dir Wellenrauschen auf den MP3-Player. So bleibst du ungestört, egal was ist.

Das zweite Win: Was haben andere davon?

Wenn du de facto Zeit sparst (indem du bereits Sport gemacht, deine Mails beantwortet oder Zeit mit dir verbracht hast), hast du mehr Zeit für die Menschen in deinem Leben, die dir wichtig sind. Ausdauersport und auch Laufen wirkt zudem entspannend und ausgleichend – du bist weniger gereizt und offener für deine Mitmenschen.

Das dritte Win: Was hat diese Erde (und demnach wieder wir alle) davon?

Recht offensichtlich: Mit jedem Mal, mit dem du dich gegen das Auto entscheidest, entscheidest du dich für weniger Abgase, die in die Luft gepustet werden. Und damit trägst du unumgänglich zum Erhalt dieser Erde bei. Denn das Autofahren macht einen wesentlichen Teil des CO2-Ausstoßes aus, der den Klimawandel verursacht und weiter verschärft. Welchen Weg in der Woche möchtest du ab heute anders beschreiten?

Win-Win-Win-Amt

Du erinnerst dich wahrscheinlich an mein Erlebnis mit den zufälligen guten Taten. Ein Ehrenamt, das du wählst, hat eine ähnliche öffnende und verbindende Wirkung auf dich – davon hat uns Claudia unter dem letzten Artikel geschrieben.

Deine Entscheidung: Für eine gute Sache oder ein Ehrenamt, in das du deine Stärken und deine Energie einbringst.

Das erste Win: Was habe ich davon?

Mit einem Ehrenamt – egal ob offiziell oder frei-alternativ – trägst du zu etwas bei, das größer ist als du. Du bringst dich in eine Vision ein, teilst sie mit anderen und gestaltest sie ganz aktiv. Diese Vision kann sozial, gesellschaftlich oder auch ökologisch sein. Was immer es ist: Damit stärkst du dein Glück auf mehrfache Art und Weise:

  1. Du gibst. Und geben macht glücklich. Du handelst aus der Fülle deiner Ressourcen und deiner Inspiration heraus, erlebst also Fülle, anstatt Mangel.
  2. Du verbindest dich. Die allermeisten Ehrenämter haben eine soziale Komponente. Ob du in einer Gruppe Aktionen organisierst, oder dich sogar direkt für andere Menschen einsetzt und sie unterstützt: Du bist in positivem Kontakt mit anderen. Und das ist notwendig für dein Glück.
  3. Du schaffst Sinn. Sinn ist eine tragende Säule deines Glücks, die du dadurch erschaffst, dass du zu etwas Größerem beiträgst.
  4. Du lernst. Ein Ehrenamt bietet einen großartigen Rahmen dafür, dich auszuprobieren, mit unterschiedlichsten Menschen in Kontakt zu sein und dich weiterzuentwickeln. Und Selbstentfaltung ist ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen.

Das zweite Win: Was haben andere davon?

Die Gruppe, in und mit der du dich engagierst hast sicherlich schonmal das: DICH! Mit all deinen einzigartigen Fähigkeiten, Ideen, Erfahrungen und deinem Engagement. Und sie braucht dich! Abhängig von deinem Tätigkeitsfeld haben dann natürlich auch eine Reihe anderer Menschen unterschiedlichste Dinge davon: Essen, wenn du bei der Tafel aushilfst, Verbundenheit, wenn du mit Kindern oder älteren Menschen zusammen bist, Wissen & Fähigkeiten, wenn du etwas unterrichtest oder auf wichtige Herausforderungen aufmerksam machst und Alternativen aufzeigst… Die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt!

Das dritte Win: Was hat diese Erde (und damit wir alle) davon?

Bringst du dich in ökologische Organisationen, Projekte, Kampagnen oder Bewegungen ein (z.B. bei Transition Town, Greenpeace, netzwerk n…) dann ist deine Wirkung für die Erde klar erkennbar: Du trittst ein für weniger Ressourcenverbrauch, weniger CO2 Ausstoß und die Verhinderung des Klimawandels.

Doch ich bin mir sicher, dass diese Erde auch von deinem sozialen oder gesellschaftlichen Engagement profitiert. Denn was du damit in den Herzen anderer Menschen schaffst, das ist Verbundenheit. Das ist das Gefühl von „Da ist jemand, der sich für mich einsetzt.“ Du bringst mehr Gerechtigkeit, mehr Glück in diese Welt. Und unsere Erde braucht glückliche Menschen, die die Kraft haben, sie zu schützen.

Win-Win-Win-Essen

Essen ist, ähnlich wie die Fortbewegung, eine tägliche Angelegenheit. Es ist ein Grundbedürfnis, eine Quelle von Genuss und Glück und eine wichtige Art, für dich selbst zu sorgen. Gleichzeitig hat es enormen globalen Einfluss, dies schrieb uns Carlos in seinem Kommentar. Was wäre, wenn du deine Genuss-Abenteuer-Lust & den dich umgebenden Überfluss für deine Gesundheit und diese Welt einsetzen könntest?

Deine Entscheidung: Für eine Reduktion von tierischen Produkten, soweit wie du möchtest. Du kannst deinen Fleischkonsum z.B. auf bestimmte Wochentage eingrenzen, mehrmals die Woche Gerichte ohne tierische Produkte ausprobieren, mit Pflanzenmilch und -käsesorten experimentieren, oder eine Monats-Challenge angehen, in der du in die vegetarische oder vegane Lebensweise hineinschnupperst.

Das erste Win: Was habe ich davon?

Die pflanzliche Küche ist mittlerweile zu einer solchen Trendbewegung herangewachsen, dass du aus dem Staunen nicht mehr herauskommen wirst: Der beste Schokokuchen noch simpler als mit Eiern und Milch, das zarteste Schnitzel, das du je gegessen hast, kross gerösteter Tempeh als Gaumenschmaus aus Indonesien… Tierleidfreie Rezepte und Kreationen bieten dir zudem neue Geschmackshimmel und Genuss-Abenteuer. Essen ist ein Kulturgut. Mit keinem anderen Mittel kannst du so leicht komplett andere Welten kennenlernen.

Neues auszuprobieren und Dinge mal anders zu machen ist nicht nur spannend, es macht auch Spaß! Und mit Spaß erweiterst du auch deine Fähigkeiten – hier mal in der Küche. Auf einer tieferen Ebene schulst du aber auch hier erneut deine Zufriedenheit. Du entdeckst mit was für simplen Methoden du auch satt und glücklich wirst. Wenn du ein commitment mit dir selbst (=Selbstverpflichtung)  eingegangen bist, heute kein Fleisch zu essen, dann übst du dich darin, nicht auf jeden Impuls direkt anzuspringen. Du übst dich in Geduld, in Belohnungsaufschub. Und das gibt dir ein geniales Maß an Freiheit. Undzwar Freiheit von unterbewussten Zwängen.

Nicht zuletzt tust du natürlich auch deiner Gesundheit etwas Gutes. Gerade der übermäßige Verzehr an tierischen Produkten ist mit jeder Menge fieser Krankheiten assoziiert. Von Herzinfarkten, über Fettleibigkeit bis hin zu Krebs. Immer mehr Studien zeigen, dass deine Lebenserwartungen steigen, je weniger tierische Produkte du isst. Ein nicht zu unterschätzender Faktor sind zudem Stresshormone, die das Tier in seinem Todeskampf in extremem Maße ausgeschüttet hat. Diese wirken in dir weiter. Und Stress macht bekanntlich gar nicht glücklich.

Und dann kursiert da noch dieses Gerücht, Veganer hätten den besten Sex. What!? … Aber vielleicht mal einen Versuch wert? 😀

Das zweite Win: Was haben andere davon?

Reduzierst du deinen Konsum tierischer Lebensmittel, kann dein Vorbild auf dein direktes Umfeld sehr inspirierend wirken. Damit führst du deine Familie und deine Freunden zu den gleichen Wins, wie dich selbst. Dein Einfluss reicht aber noch weit über deinen sozialen Kreis hinaus. Du rettest Leben; das von Tieren, aber auch die von Menschen. Denn die aktuell angebaute pflanzliche Nahrung würde für alle Menschen auf diesem Planeten sehr entspannt ausreichen. Momentan fließen jedoch 90% der Soja-Ernte und 50-60% der Getreide-Ernte in die Tierhaltung. So viel, dass den Bauern selbst kaum genug zum Leben bleibt. So viel, dass noch immer jeder Neunte Mensch auf dieser Welt hungert.

Das dritte Win: Was hat diese Erde (und damit wir alle) davon

Für die Viehhaltung gehen ungeheuer viele Ressourcen drauf, z.B. 30% der gesamten Landfläche unserer Erde. Es gehen so viele Ressourcen drauf, dass du für jedes 250g Rindsteak, das du NICHT isst 5000 Liter Trinkwasser und 4kg Getreide und Soja sparst. Zudem rettest du 12 m² Regenwald vor der Rodung und verhinderst, dass die Menge an Treibhausgasen in die Atmosphäre gepustet wird, die eine 70km lange Autofahrt nach sich zöge. Verrückt? Beängstigend? Ja, das ist es. Und du kannst etwas daran ändern. Jede pflanzliche Mahlzeit zählt. Fundierte Tipps zum Einsteigen findest du hier.

Win-Win-Win-Konsum

Wieviele Dinge stehen bei dir so rum? Wieviele Klamotten fallen dir entgegen, wenn du deinen Schrank öffnest? Und wie kannst du durch deinen Konsum eigentlich wirklich zufriedener werden?

Deine Entscheidung: Für weniger, gebraucht, fairtrade.

Das erste Win: Was habe ich davon?

Stell dir vor, du gehst durch eine Shoppingmall und ein Kleidchen, ein Oberteil, ein Paar Schuhe lächeln dich an. Und jetzt stell dir vor, du bemerkst das – und gehst lächelnd weiter?

Wie nennt sich dieses Gefühl? Zufriedenheit! Wie nennt sich diese Dimension? Freiheit!

Der Konsumrausch symbolisiert in deinem Inneren vor allem eins: Mangel. „Ich brauche noch dies, ich hab noch nicht jenes, der da hat aber schon XY.“ Steigst du aus diesem Rad jedoch aus und kaufst einfach nichts mehr, eröffnet sich dir plötzlich eine vollkommen andere Perspektive; die der Fülle. Du siehst, was du alles schon hast. Und wenn du mal etwas brauchst, dann ist dein erster Blick in den Secondhand-Laden oder auf eBay-Kleinanzeigen. Dort rettest du alte Schätze und lernst deine Stadt und nette Leute kennen.

Zudem ist es wissenschaftlich erwiesen: Wir denken, wir würden glücklicher, wenn wir Geld für uns und für Zeug ausgäben. Tatsächlich aber ist es genau anders rum! Was dein Glück tatsächlich braucht, sind soziale Beziehungen. Was du siehst, wenn du einmal stirbst, sind Erlebnisse, Momente, Menschen. Keine IPhones, SUVs oder Schuhe. Mach’s wie die wirklich Glücklichen: Gib dein Geld für andere aus, statt für dich. Gib es für Erlebnisse aus, anstatt für Zeug

Das zweite Win: Was haben andere davon?

Speist du das Klamotten-Zeug-System nicht mehr mit deinem Geld, entziehst du auch unwürdigen Arbeitsbedingungen ein kleines entscheidendes Stückchen Nährboden, nämlich das Stückchen, was du selbst geschaffen hast. Damit trägst du dazu bei, Kinderarbeit und unwürdig entlohnte Arbeit zu beenden und stehst für Gerechtigkeit ein. Auf Kleidertauschparties mit deinen Freundinnen oder in deiner Stadt kannst du andere von ihrer Klamottenlast befreien und unterstützt in Secondhandläden die lokale Wirtschaft, oder auf Flohmärkten private Menschen aus deiner Nähe.

Das dritte Win: Was hat diese Erde (und damit wir alle) davon?

Hinter jedem gebrauchten Teil steht KEINE weitere Produktionskette, für die der Erde neue Ressourcen entzogen werden mussten und die in vielen Fällen nicht nur einmal um die Erde führte. Damit ist der Gang zum Flohmarkt ein Geschenk ans Klima. Und du rettest Müll vor der Halde und damit die Erde vor noch mehr Müll.

Deine Win-Win-Win-Entscheidungen

Nun hast du einen Überblick über vier sehr einflussreiche Win-Win-Win-Entscheidungen. Und jede dieser Entscheidungen stärkt dein Glück noch auf einem anderen Level. Denn indem du sie bewusst umsetzt, trägst du zu etwas Größerem bei. Du verwirklichst deinen Wunsch nach mehr Gerechtigkeit, mehr Glück, mehr Frieden, mehr Grün auf dieser Welt. Du hilfst mit, diese Erde zu schützen!

Nach Marshal Rosenberg ist dies das größte Glück dieser Welt: Zum Leben  beizutragen und es zu bereichern.

Für welche Win-Win-Win-Entscheidung entscheidest du dich?

 

Viel Freude beim ausprobieren, wachsen und glücklich werden,

Glücklich sein

PS.: Am Anfang brauchen diese neuen Entscheidungen mehr Energie. Lass dich davon nicht entmutigen. Du darfst darauf vertrauen, dass dein Glück ganz bald profitiert! Berichte mir gern von deinem Prozess.

PPS.: Es geht nicht um Perfektion! Gehe so weit, wie du – und nur du – möchtest. Und sei liebevoll zu dir selbst, zu anderen und zu dieser Erde.

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DAS GLÜCKSPROJEKT

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JA, ICH WILL DABEI SEIN

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13 Comments on “9 Win-Win-Win-Entscheidungen: Was dein Glück wirklich braucht (wird diese Erde retten) – Teil 1”

  1. Das ist ein super toller Artikel! Danke für die tollen Tipps und Anregungen. Seit meine kleine auf der Welt ist, sehe ich alles anders! Wir kaufen Bio ein, essen weniger Fleisch und außerdem Kauf ich mir kaum noch Kleidung, da ich eh so viel habe. Vor meiner Tochter habe ich ehrenamtlich in einem Pflegeheim gearbeitet einmal die Woche und es war eine tolle Erfahrung!!
    Lg babsi

    1. Liebe Babsi, ganz vielen lieben Dank für deinen Kommentar und das Teilen deiner vielen Win-Win-Win-Entscheidungen 🙂 Und du hast sogar noch eine mega wichtige neue Win-Win-Win.Entscheidung genannt: Bio Kaufen!! Die nehme ich in den Teil 2 mit auf <3
      Einen wunderschönen Tag dir und liebe Grüße auch an deine Kleine 🙂

  2. Hallo Natalie ! Wieder schön , Deine Zeilen zu lesen und wie recht Du in Allem hast .
    Dort wo ich ehrenamtlich tätig bin , darf ich auch zum Mittagessen gehen , da gibt es fast immer Fleisch , dafür verzichte ich zu Hause meist darauf und esse am Abend gar nichts , da fühle ich mich am nächsten Tag voll aktiv und leistungsfähig .
    Lässt es sich nicht umgehen bei Einladungen z.B. dann geht es mir am nächsten Tag nicht so gut .
    Das alte Sprichwort : “ FRÜHSTÜCKEN WIE EIN KAISER, MITTAGESSEN WIE EIN KÖNIG UND
    ABENDESSEN WIE EIN BETTLER “ das hat noch immer Gültigkeit , man muss es nur probieren .
    Mit lieben Grüßen aus dem schönen Wien – Claudia

    1. Liebe Claudia 🙂
      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Deine Erkenntnis darüber, wann dir welches Essen gut tut und wann nicht, finde ich total schön und inspirierend! Das ist doch eigentlich der Weg, oder? Genau beobachten und hinschauen, was welche Gewohnheit mit einem macht. Und sich dann für die Variante entscheiden, die einem besser tut 🙂 Danke, dass du das mit uns geteilt hast!!
      Alles Liebe aus dem Ruhrpott, Nathalie

  3. Ich finde es sehr gut, dass konkrete Beispiele aufzeigen, wie man wirklich selbst aktiv werden kann. Denn oftmals wirkt gut gemeinter allgemeiner Rat relativ abstrakt – manchen fällt dazu [bei typisch oberflächlichen Lesen im gestressten Alltag] gar nichts konkretes ein – anderen eventuell gleich zu viel, was in die o.g. Überforderung führen kann. Tatsächlich muss auch ich gestehen, den letzten Artikel zwar für gut befunden zu haben, aber auch viel zu schnell zum gewohnten Alltag zurück gekehrt zu sein.
    Mit diesem Artikel nun habe ich allerdings jetzt bewusst erlebt, dass ich mich bereits mit einigen dieser Ideen identifizieren kann. Das geschah bei mir bisher relativ unbewusst, weil es eher aus pragmatischen Gründen geschah. Beispielsweise zog ich vor knapp 2,5 Jahren von einer eher ländlichen Gegend in die Großstadt, wo ich schnell bemerkte, dass ich das bisher dringend notwendige Auto so gut wie gar nicht mehr brauchte und dieses einen Haufen Geld allein schon an Standkosten verschlungen hat. Ergo verkaufte ich es ein Jahr später – zu Fuß und mit dem Rad war ich ohnehin viel unterwegs, seitdem eben noch häufiger. Und um weiter Geld zu sparen, nutze ich selbst öffentliche Verkehrsmittel nur im Ausnahmefall – die meisten Wege sind zu Fuß erreichbar, ansonsten klappt es meist mit dem Rad bestens. Dass mir die viele frische Luft gut getan hat, habe ich nie infrage gestellt – Immunsystem und Fitness haben spürbar davon profitiert, die Umwelt sowieso. Und mit einem Auto weniger habe ich wohl auch meinen Beitrag geleistet, dem Berufsverkehrskollaps ein ganz kleines bisschen entgegenzuwirken. 😉 Jedenfalls tut es mal gut, sich das aus der Glücksperspektive mal bewusst vor Augen zu führen.
    Auch das Thema Konsumeinschränkung spielte bei mir allein geldbedingt schon oft eine Rolle. Aber ich glaube, hier ist noch eine Intensivierung möglich, die mir offenbar nicht nur materiell dienen, sondern auch zu mehr Zufriedenheit führen kann. 🙂
    Ähnlich gilt das auch für meinen Fleischkonsum, den ich bereits seit Jahren ein wenig mehr (aber stetig) reduzieren kann – auch hier gibt es klar noch Handlungsspielraum, aber jahrelange Gewohnheiten machen es einem da auch sehr schwer, wie ich immer wieder bemerke.

    1. Lieber Patrick,
      ein ganz großes Dankeschön für deine lebendigen Beispiele, wie du Win-Win-Win-Entscheidungen einsetzt und was sie auch schon für dich bewirkt haben! Damit machst du ganz viel Mut und gibst Anstöße, es auch wirklich mal zu versuchen! Vor allem auch mit deiner ganz ehrlichen Reflexion, wo du stehst, dass du schon ein Stück gegangen bist, aber auch noch Entwicklungpotential siehst 🙂 Danke!
      Für mich war dein Hinweis auch besonders wertvoll, dass dich die konkreten Beispiele mehr unterstützt haben als die Vorstellung des Konzepts im letzten Artikel!! Auch dafür ein ganz ganz herzliches Dankeschön, das werde ich definitiv in meine weiteren Artikel mitnehmen 🙂
      Viele liebe Grüße,
      Nathalie

  4. Liebe Natalie,
    deine Artikel sind wirklich immer sehr gut und hilfreich, DANKE dafür.

    Das mit dem Ehrenamt praktiziere ich schon 9 Jahre. Ich begleite Menschen in unserem Seniorenheim –
    zuhören, erzählen, trösten, mit ihnen spazieren gehen, Gitarre spielen und SINGEN, Tanznachmittage, in der Adventszeit wieder mit ihnen Kekse backen (schon der Duft macht die alten Menschen glücklich) Adventkränze binden –
    einfach nur DA SEIN, sie Zuneigung spüren lassen – sie in den Arm nehmen usw usf
    Und es macht MICH SEHR GLÜCKLICH, wenn ich sehe wie ihre Augen leuchten, wenn ich komme –
    JEDESMAL gehe ich zufrieden und froh weg von ihnen! Ich bin dankbar, dass ich das für mich entdecken durfte.
    Ganz liebe Grüße an dich, Traudi

    1. Liebe Traudi,
      ich danke dir von Herzen für deinen Kommentar! Deine Zeilen zeigen so ganz nah, lebendig und mit ganz viel Liebe, wie glücklich und dankbar du für deine Erfahrungen in deinem Ehrenamt bist. Das inspiriert total!! Und ich danke dir für die Liebe, die damit ins Seniorenheim und in diese Welt bringst.
      Einen ganz herzlichen Gruß,
      Nathalie

  5. Liebe Nathalie,
    Ich wollte nun doch gerne noch einen Kommentar hier hinterlassen, auch wenn ich den Artikel schon vor einiger Zeit gelesen habe. Gerade ist mir nämlich aufgefallen, dass meine letzte große Entscheidung, die ich getroffen habe, genau so eine WIN-WIN-WIN-Entscheidung ist 🙂 Und jetzt weiß ich auch, warum ich mich mit dieser Entscheidung so gut fühle!
    Für mich war meine WIN-WIN-WIN Entscheidung, die Entscheidung, meinen Weg als GFK (Gewaltfreie Kommunikation) Trainerin zu beschreiten.
    Das erste WIN ist klar: das hat ganz viel mit persönlicher Entwicklung zu tun
    Das zweite WIN ist: mein Leben hat sich durch die GFK so grundlegend zum Positiven geändert, dass ich das unbedingt weitergeben will
    Und das dritte: die Art der GFK miteinander zu sein und miteinander zu reden, die würde so viele Probleme auf dieser Welt lösen

    Außerdem fand ich deinen WIN-WIN-WIN Gedanken super-inspirierend und vor allem auch sehr anschaulich. Mir ging es eine Zeitlang so, dass ich nur auf das WIN für die Welt und für andere fokussiert war und dabei nicht für mich selbst gesorgt habe. Und ich meine das auch bei vielen anderen ehrenamtlich aktiven Menschen zu beobachten. Und da eine Ahnung zu bekommen, dass alles drei möglich ist, das ermutigt einfach sehr! Danke für deinen Artikel!

    1. Liebe Sabrina,
      Ein ganz ganz herzliches Dankeschön für deinen wunderschönen Kommentar! Ich finde es total spannend, dass du die GFK für dich entdeckt hast und sie dich so unglaublich begeistert. Das freut mich riesig und ich bin genau deiner Meinung: Die Gewaltfreie Kommunikation ist es, die in dieser Welt wirklich gebraucht wird! Wie schön, dass du dich dafür einsetzt, dass mehr Menschen von ihr erfahren und mit ihr in Berührung kommen. Und der Win für dich selbst wird mit Sicherheit am Größten sein 🙂
      Und dann hast du mir eine ganz neue Perspektive auf meinen Artikel eröffnet! Mein Fokus lag darauf, zu mehr Win für andere und diese Welt zu inspirieren. Aber natürlich ist der erste Win die Basis! Und es hat mich richtig berührt, dass das für dich die Haupterkenntnis war – denn ja: du darfst auch für dich selbst sorgen! <3 🙂
      Einen ganz ganz herzlichen Samstagsgruß und alles Liebe an dich,
      Nathalie

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