Selbstfürsorge – Wie du dir liebevolle Inseln schaffst

Selbstfürsorge…?

Vielleicht erlebst du gerade häufiger das Gefühl von Erschöpfung und dem gleichzeitigen Druck, weiter machen zu müssen.

Vielleicht bist du gerade mitten in einem Umbruch und merkst, dass sich viele Dinge neu ordnen, dass du einiges „verdaust“ und dass neue Dinge in dir Gestalt annehmen.

Das alles braucht viel Energie.

 

Umso wichtiger ist es, bei dir zu sein.

Umso wichtiger ist es, gut für dich zu sorgen.

Umso wichtiger ist es, auf das zu hören, was du brauchst.

 

Die Funktionieren-Falle

Oft haben wir die Idee, dass wir doch weiter funktionieren müssen.

Dass es nicht geht, dass wir…

  • plötzlich mehr Schlaf brauchen
  • uns mehr Frei-Raum nehmen für Ruhe, Kreativität, Natur oder Spaß
  • weniger gesprächig sind oder in einer Tour quasseln könnten
  • aufhören, Dinge zu tun, die wir schon immer getan haben

Dieses Reaktionsmuster haben wir uns über Jahre hinweg antrainiert.

Und es zeugt von deinem großen Verantwortungsbewusstsein und deiner Sorge um andere, für die du da sein möchtest, wenn du dich in dieser Schleife wiederfindest.

Gleichzeitig ist da auch ein Hamsterrad am Werk, dass dich unter sich zermalmen kann…

 

Du darfst

Dein Körper zeigt dir sehr genau und direkt, was du gerade wirklich brauchst.

Ich bin oft überrascht, wie direkt und klar mein Körper – auch durch meine Stimmungen und Gefühle – mit mir kommuniziert. Und wie wohltuend es ist, auf ihn zu hören.

Wenn Selbstfürsorge nicht sein dürfte, dann wäre dieses Feedback-System nicht in uns eingebaut. Wenn wir dazu geboren wären, zu funktionieren, egal was kommt, dann wären wir… nun, dann wären wir vermutlich Maschinen, anstatt lebende Wesen.

Du bist am Leben. Nicht auf Abruf.

Als lebendes Wesen, das wächst, sich verändert, sich entfaltet, das Ängste kennt und das in starker Wechselbeziehung zu seiner Umgebung steht, bist du im Fluss.

Du bist im Fluss. Nicht auf Linie.

Und dieser Fluss verändert sich stetig. Er macht manchmal wilde Biegungen, es gibt unerwartete Stromschnellen und reißende Wasserfälle, die dich in die Tiefe ziehen. (Ja, auch wenn schon zwei Wasserfälle in den letzten zehn Tagen drankamen und du dachtest, jetzt reicht es aber…).

Du darfst gut für dich selbst sorgen.

Gerade in diesen bewegten Zeiten. Wenn nicht jetzt, wann dann?

(Darauf zu warten, bis du zermalmt bist, ist jedenfalls keine gute Idee…).

 

Liebevolle Selbstfürsorge-Inseln schaffen

Der erste Schritt ist, dir das zuzugestehen. Schon dadurch, dass du bis hierhin gelesen hast, bereitest du eine liebevolle Insel für dich vor. Denn du signalisierst dir selbst:

Ja, ich bin mir wichtig! Ja, ich möchte gut für mich sorgen!

Gerade wenn richtig viel ansteht, ist es oft am schwierigsten, sich um sich selbst zu kümmern. Und deshalb möchte ich dich ermutigen:

Bereits 5 bis 10 Minuten dieser liebevollen Inseln wirken Wunder!

 

Druckfreie Zeit-Insel

Mach dir selbst das Geschenk von kleinen Zeit-Inseln, in denen du nichts tun musst (aber alles Schöne (!) tun könntest). In denen du einfach bist. In denen du deine ToDo’s, deine Ängste oder Selbstzweifel ganz bewusst auf „Pause“ stellst.

Lege dich auf’s Bett oder setz dich auf deinen Lieblingsplatz und schaue in den Himmel.

Was möchte jetzt gerade da sein?

Vielleicht möchtest du ein Nickerchen machen. Vielleicht möchtest du deine drei Lieblingslieder mitsingen (oder auch zu ihnen tanzen?). Vielleicht möchtest du in der Natur spazieren. Oder dich lächelt gerade das nächste Kapitel deines Lesebuches an. Vielleicht entsteht plötzlich der Wunsch zu malen oder zu zeichnen. Vielleicht möchtest du ein paar wohltuende Bewegungen machen oder meditieren…

Und vielleicht möchtest du auch einfach nichts tun. Selbstfürsorge kennt kein wie.

Alles darf da sein, in deinen druckfreien Zeit-Inseln.

Genieße sie! Sie sind für dich.

 

 

Erdende Körper-Insel

Mit deinem Körper erlebst du dieses Leben hier. Und dein Körper signalisiert dir, was du jetzt gerade brauchst.

Deshalb ist dein Körper dein Eingangs-Tor, um wirklich bei dir selbst anzukommen.

Wende dich deinem Körper zu. Komme in Kontakt mit ihm. Richte deine Aufmerksamkeit nach innen und erforsche einmal neugierig, wie sich dein Körper gerade anfühlt.

Dafür kannst du durch deinen Körper wandern, Körperteil für Körperteil.
Oder du kannst deinen Körper mehr als Ganzes wahrnehmen, als integrierte Einheit.
Spüre das sanfte Fließen deines Atems.

Und wann immer sich ein Gedanke zwischen dich und deinen Körper schiebt, darfst du sicher sein: Es ist alles in Ordnung. Gedanken kommen. Und du entscheidest, ob du ihnen folgst 🙂 Kehre freundlich und liebevoll wieder zu deinem Körper zurück.

 

Wertschätzungs-Insel

Wertschätzung für das, was ist, ist vielleicht das Letzte, an das wir denken, wenn gerade alles Kopf steht. Gerade deshalb ist sie so effektiv, um dich zu erfrischen und um dir zu zeigen, wie du gerade wirklich gut für dich sorgen kannst!

Was weißt du gerade wirklich zu schätzen?
In deinem Leben, in dir selbst, auf der Erde?

Schreibe die Dinge auf, die auftauchen.

Und dann frage dich: Wie kann ich jetzt gut für mich sorgen?

Die Antwort wird viel leichter und klarer kommen.

Denn in wirklich düsteren Phasen können wir so stark im Mangelmodus gefangen sein, dass wir überhaupt nicht mehr wissen, wo wir ansetzen können, um unser Glück zu stärken – unser Blick ist maximal verengt.

Wenn du allerdings den Blick auf das richtest, was schon da ist, spürst du bereits einen Hauch Fülle -und dein Blick erweitert sich.

Und in diesem erweiterten Zustand hast du auch einen stärkeren Zugang zu dir selbst und deiner Selbstfürsorge.

 

Wenn nicht du, wer dann?

Manchmal haben wir wundervolle Freunde, Lebensgefährten oder sogar Kollegen und Vorgesetzte, die uns daran erinnern, gut für uns zu sorgen.

Aber das ist nicht selbstverständlich.

Und mit Sicherheit kannst du nicht darauf warten.

DU bist für dein fließendes Leben und dein inneres Glück verantwortlich.
DU bist der Mensch, der für dich da sein sollte, wenn du dich am meisten brauchst.
DU musst dir diese Erlaubnis selbst geben.

Und wenn es dich unterstützt:
Als Psychologin, Achtsamkeitstrainerin, Mentorin und als Mensch, der möchte, dass du als Mensch wirklich aufblühst und erfüllt lebst…
Gebe ich dir hiermit die Erlaubnis, dir die Selbstfürsorge-Erlaubnis selbst zu geben 🙂 🙂 🙂

 

Ich sende dir alles Liebe in deinen Fluss, egal ob er gerade reißerisch oder gemütlich plätschernd ist und bin froh über dein Lebendig-Sein!

Glücklich sein

Mehr?

Du möchtest tiefer bei dir selbst ankommen und auch in herausfordernden Zeiten bei dir bleiben?

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  • den wundervollen Menschen kennen und lieben lernst, der du bist
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Entdecke die „Akademie für Dein Inneres Glück“

Du kannst dich bis zum 13.05. anmelden, danach schließen wir die Akademie wieder.

3 Comments on “Selbstfürsorge – Wie du dir liebevolle Inseln schaffst”

  1. Vielen Dank für diesen wundervollen Beitrag, liebe Nathalie! Manchmal vergesse ich, mir diese kleinen Inseln im Alltag zu erschaffen. Gut, dass du mich wieder daran erinnerst. Alles Liebe für Dich.

  2. Pingback: Von Herzen - Dein Herz in dem, was du tust • happyroots.de

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